Volleyballabteilung unterstützt Gesa Brandstrup in Oythe
Mit rund 75 Personen machte sich die Volleyballabteilung des SC Spelle-Venhaus am gestrigen Tag auf den Weg nach Vechta, um das Zweitliga-Spiel zwischen dem VfL Oythe und den Wildcats Stralsund zu besuchen. Der Anlass war dabei ein ganz besonderer: die Unterstützung von Gesa Brandstrup, deren volleyballerische Wurzeln untrennbar mit dem SC Spelle-Venhaus verbunden sind.
Gesa begann ihre Volleyballlaufbahn in Spelle, wo sie die Grundlagen des Spiels erlernte und ihre Begeisterung für den Sport entwickelte. Über Stationen beim VCO Berlin sowie Einsätze im Landes- und Nationalkader setzte sie ihren sportlichen Weg konsequent fort. Der nächste große Schritt folgte mit dem Einstieg in den Profivolleyball: Seit dieser Saison läuft Gesa für die Wildcats Stralsund in der 2. Bundesliga Pro auf.
Durch die geografische Nähe zum Emsland wurde das vermeintliche Auswärtsspiel in Oythe für Gesa zu einem echten Heimspiel. Entsprechend groß war die Freude im Heimatverein, endlich die Gelegenheit zu haben, Gesa gemeinsam und live auf der Tribüne zu unterstützen. Für die Volleyballabteilung des SC Spelle-Venhaus – und sicherlich auch für Gesa selbst – war es ein besonderer Moment. Mitgebrachte Plakate, viele bekannte Gesichter und lautstarke Unterstützung sorgten für Aufmerksamkeit in der Halle. Bereits 45 Minuten vor Spielbeginn war die Tribüne, wie der Hallensprecher augenzwinkernd bemerkte, „ungewöhnlich gut gefüllt“. Eine besondere Atmosphäre lag spürbar in der Luft.
Gesa zeigte sich sichtlich gerührt über den Besuch aus ihrer sportlichen Heimat. Auch ihre Mitspielerinnen der Wildcats nahmen die Kulisse mit anerkennendem Staunen wahr – ein Detail, das die besondere Stimmung dieses Nachmittags unterstrich und zeigte, wie sehr Rückhalt und Verbundenheit über viele Kilometer hinweg wirken können. Gleichzeitig wurde deutlich, wie sympathisch und geschlossen sich Gesas neues Team präsentiert: Der spürbare Teamgeist erklärt, warum sie sich bei den Wildcats so wohlfühlt.
Sportlich verlief der Nachmittag aus Sicht der Wildcats zwar nicht erfolgreich. Gegen das stark aufschlagende und körperlich präsente Team aus Oythe mussten sich die Stralsunderinnen am Ende deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Doch trotz der Niederlage überwog am Ende das Positive. Im Mittelpunkt standen an diesem Tag nicht das Ergebnis, sondern das Miteinander, die Unterstützung und die enge Verbundenheit zwischen Spielerin und Heimatverein.
Der Besuch machte eindrucksvoll deutlich, wie eng die Verbindung zwischen Gesa Brandstrup und dem SC Spelle-Venhaus weiterhin ist – auch Jahre nachdem sie ihre ersten Schritte in Spelle gemacht hat und inzwischen auf professionellem Niveau ihren Weg geht. Gesa steht sinnbildlich für eine Spielerin, die den Sprung hin zur Profisportlerin lebt und deren sportliche Reise bis heute von ihrem Heimatverein begleitet wird – im Herzen und nun auch wieder sichtbar auf den Rängen.