Trainer Hupe: Lenz und Kemna werden Spelle weiterbringen

13.01.2026 | Fussball Allgemein
Trainer Hupe: Lenz und Kemna werden Spelle weiterbringen

Zur Vorbereitung auf das Restprogramm hat Trainer Henry Hupe vom Fußball-Oberligisten SC Spelle-Venhaus am Dienstagabend den Kader auf das Restprogramm eingestimmt. Mit Jip Kemna konnte er nur einen der zwei Rückkehrer begrüßen. Adrian Lenz fehlte wie weitere Spieler erkrankt.

SCSV-Eigengewächs Adrian Lenz (vom Regionalligisten SV Meppen) und Jip Kemna (vom niederländischen Drittligisten HHC Hardenberg) hatten die Schwarz-Weißen im Sommer 2024 verlassen. Am Dienstagabend wurde Kemna mit einem großen Hallo an ehemaliger Wirkungsstätte begrüßt. Beide Rückkehrer haben mit 13 Kickern ihrer neuen Mannschaft schon zusammengespielt und kennen etliche Mitglieder des Trainerteams und des Staffs.

"Qualität steigt"

Auch Trainer Henry Hupe kennt die beiden Rückkehrer aus der Zeit, als sein Wechsel zum Sommer 2024 nach Spelle bereits feststand. „Ich habe sehr, sehr viel von ihnen gehört. Aber ich habe auch das eine oder andere Spiel mit den beiden gesehen. Und jetzt noch einige Videos“, sagt der Coach. „Wir können uns freuen, dass sie wieder zurückgekommen sind. Sowohl vom charakterlichen, vom Typ her, als auch vom fußballerischen werden sie uns weiterbringen und dazu beitragen, dass die Qualität im Kader noch mal steigt.“

Lenz fehlte erkrankt

Natürlich weiß Hupe, dass er berücksichtigen muss, dass Lenz lange verletzt ausgefallen ist, und dass Kemna zuletzt nicht sehr viele Spiele bestritten hat. Doch der Trainer plant sie voll ein. Er ist sicher, dass sie sehr gut „gearbeitet haben. Aber sie müssen erst mal reinkommen - auf und neben dem Platz.“

Ein Punkt hinter dem Spitzenreiter

Hupe stimmte die Mannschaft auf die noch gut vier Monate dauernde Saison ein. Dabei stehen noch 13 Spiele auf dem Speller Plan, darunter die Heim-Derbys gegen den SV Meppen II und den SV Holthausen Biene. Der SCSV belegt aktuell den vierten Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Allerdings hat er bis zu drei Partien mehr ausgetragen als die Konkurrenz. Die Schwarz-Weißen beendeten das Jahr 2025 mit sieben Spielen ohne Niederlage - dabei gelangen zuletzt fünf Siege in Folge.

Einheit auf dem Kunstrasenplatz

Nach dem Ausblick ging es auf den Kunstrasenplatz. Leichtathletiktrainer Jannik Landwehr, der in der Pause mit den Spielern bei den Hallenturnieren in Nordhorn und Schüttorf aufgelaufen war, hatte ein Programm vorbereitet. Dabei fehlten neben Lenz auch Artem Popov, Bernd Lichtenstein, Niklas Oswald und Jost Krone sowie der langzeitverletzte Elias Strotmann. Jan-Hubert Elpermann und Leon Gensicke konnten nur eingeschränkt trainieren. Am Donnerstag und Freitag stehen die nächsten Einheiten auf dem Plan.

Fünf Testspiele

Sonntag um 13 Uhr findet der erste Test gegen westfälischen Bezirksligisten DJK Wacker Mecklenbeck im Getränke Hoffmann Stadion statt. Es folgen die Vorbereitungsspiele beim Westfalenligisten SuS Neuenkirchen (Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr), gegen den SV Meppen (Freitag, 30. Januar, 19 Uhr), gegen den Westfalenligisten Eintracht Ahaus (Samstag, 7. Februar, 14 Uhr) und gegen den Landesligisten FC Schüttorf 09 (Samstag, 14. Februar, 14 Uhr). Ein Wochenende später ist das erste Punktspiel beim BSV Rehden angesetzt. Nach der Auswärts-Partie beim Lüneburger SK Hansa steht am Wochenende 7./8. März das erste Heimspiel 2026 auf dem Plan: Dann kommt Top-Team Atlas Delmenhorst ins Getränke Hoffmann Stadion.

 

Das Titelfoto zeigt (vorn, v.l.): Leon Dosquet, Jip Kemna und Jan-Hubert Elpermann.

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