Spelle im Test gegen Ahaus mit „vielen guten Momenten in allen Spielphasen“
„Wir haben vieles gut gemacht, aber nicht wirklich über 90 Minuten“, lautet die Bilanz von Trainer Henry Hupe nach dem 4:1-Sieg des SC Spelle-Venhaus im Testspiel gegen den Westfalenligisten Eintracht Ahaus. Die positiven Eindrücke überwogen zwei Wochen vor dem Punktspielstart 2026 am 21. Februar um 14 Uhr beim BSV Rehden.
„Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Wir hatten viele gute Momente in allen Spielphasen. Das hatten wir uns vorgenommen, deswegen ist es unterm Strich in Ordnung“, erklärte Hupe nach dem Spiel gegen Ahaus – und schob nach: „Ganz zufrieden ist man ja selten.“
Gefahr über die Außenpositionen
Gefallen hat dem Speller Coach, wie die Mannschaft die Tore herausgespielt hat. Immer wieder kam der Fußball-Oberligist über die Außenpositionen gefährlich nach vorn. Daraus resultierten alle vier Treffer. Mannschaftskapitän Janik Jesgarzewski gab drei entscheidende Vorlagen bei den Toren von Niklas Oswald, Adrian Lenz und Steffen Wranik. Auch beim 2:0 durch Jip Kemna wurde der Treffer über den Flügel vorbereitet. „Wenn man das gut macht, dann ist es schwer zu verteidigen“, erläuterte Hupe. Ahaus hatte mit den spielstarken Gastgebern einige Probleme.
Im Aufbau manchmal leichtfertig
Im Spielaufbau wirkten die Schwarz-Weißen allerdings manchmal noch etwas fahrig oder bei gewagten Abspielen sogar leichtfertig. Hupe erkannte noch „zu viele einfache Fehler. Das müssen wir ändern.“ Insgesamt registrierte er aber eine Steigerung im Vergleich zu den vorherigen Tests.
Ein Dutzend ohne Einsatz
Dabei gilt es aber auch zu berücksichtigen, dass immer noch einige Spieler fehlten: Tom Winnemöller und Torwart Alex Moll saßen auf der Bank, blieben aber ohne Einsatz. Dort hatten auch der langzeitverletzte Elias Strotmann und Mattis Niemann Platz genommen, der über leichte Probleme klagte. Es fehlten noch Max Meier, Leon Dosquet, Felix Golkowski, Marvin Kehl, Matteo Echelmeyer, Steffen Schepers, Leon Gensicke und Artem Popov, also auch etliche Akteure mit Stammplatz-Ambitionen.
„Hubi ist auf einem guten Weg“
Jan-Hubert Elpermann kam zu einem 45-minütigen Einsatz. Der Abwehrroutinier hatte sich bereits beim SV Burgsteinfurt zurückgemeldet. Hupe bescheinigte ihm ein gutes Spiel, mahnte allerdings zur Vorsicht. „Wir dürfen nach der langen Pause nichts übertreiben. Aber Hubi ist auf einem guten Weg.“
Lob für Moß und Nähring
Ein Lob erhielten die A-Jugendlichen Philipp Moß und Ben Nähring, die auch im dritten Testspiel Einsatzzeiten erhielten. Hupe bescheinigt dem Duo die richtige Einstellung: „Wenn sie die Chance haben, bei uns zu trainieren oder zu spielen, dann sind sie voll dabei. Das spürt man auch auf dem Platz. Sie machen es richtig gut und haben viele Aktionen.“
Das Foto zeigt Adrian Lenz.