Spelle stellt keinen Antrag auf Zulassung für die Regionalliga

31.03.2026 | Fussball Allgemein
Spelle stellt keinen Antrag auf Zulassung für die Regionalliga

Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus wird keinen Antrag auf eine Regionalliga-Lizenz für die Saison 2026/27 beim Norddeutschen Fußballverband stellen. Das hat der Sportliche Leiter Markus Schütte bestätigt. Am heutigen Dienstag läuft die Frist ab.

Der SCSV belegt in der aktuellen Tabelle den siebten Platz. Er weist sieben Spiele vor dem Saisonende neun Punkte Rückstand auf die beiden führenden Teams Atlas Delmenhorst und Heeslinger SC auf, die noch eine Partie mehr austragen müssen. Der Tabellen-Erste steigt direkt auf, der -Zweite geht in die Relegation mit den Top-Teams aus den Oberligen Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Schütte: Lassen die Saison nicht austrudeln

 „Wir sind mit Blick auf die Tabelle und die Leistung aktuell zu weit weg, um einen Antrag auf Zulassung für die Regionalliga zu stellen. So ehrlich muss man auch zu sich selbst sein, so ehrlich müssen auch die Jungs zu sich selbst sein. Doch wer glaubt, dass wir die Saison nun austrudeln lassen, irrt sich“, stellt Schütte klar: „Die Mannschaft und der Verein haben für diese Spielzeit noch klare interne Ziele. Ein Motivationsproblem wird es nicht geben.

Neun Punkte Rückstand

Die Schwarz-Weißen, die in der Saison 2023/24 erstmals in der Regionalliga aufgelaufen sind, haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber man müsse realistisch sein, erklärte Schütte. Nach sieben Spielen ohne Niederlage hatten sich die Speller zur Winterpause in die Spitzengruppe vorgeschoben. Als Vierter lagen sie nur einen Punkt hinter Spitzenreiter 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Allerdings hatten sie bis zu drei Partien mehr ausgetragen als die Konkurrenz. Nach sechs sieglosen Spielen in Folge im neuen Jahr ist der Abstand deutlich größer geworden. Dabei konnten die Speller nicht ein einziges Mal dieselbe Startformation aufbieten.

Tobias Harink von der Sportlichen Leitung hatte nach dem Remis zuletzt in Wetschen noch mit dem Mannschaftsrat gesprochen. Schütte verwies auch auf die Kosten des Antrags in Höhe von mindestens 1500 Euro, die der SCSV in jedem Fall tragen müsse. „Auch da haben wir eine Verantwortung gegenüber dem Verein. Denn der steht über allem.“

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