Spelle will Negativserie Samstag in Wetschen beenden

27.03.2026 | Fussball Allgemein
Spelle will Negativserie Samstag in Wetschen beenden

Vor dem Punktspiel des Fußball-Oberligisten SC Spelle-Venhaus beim TSV Wetschen am Samstag um 15 Uhr werden Erinnerungen an das Duell gegen den Aufsteiger in der Hinrunde geweckt: Ende Oktober beendeten die Emsländer mit einem rasanten 6:1-Erfolg ihre Serie von drei Niederlagen in Folge. Jetzt wollen die nach fünf sieglosen Partien endlich wieder einen Dreier.

Den jüngsten Sieg feierten die Speller am Nikolaus-Tag 2025 beim 4:1 im Getränke Hoffmann Stadion gegen Lupo-Martini Wolfsburg. Es war der fünfte Dreier in Folge, die siebte Partie ohne Niederlage in Serie. Der SCSV überwinterte in unmittelbarer Nähe der Plätze, die zum direkten Aufstieg oder zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga berechtigen.

Fünfmal in Serie ohne Sieg

Aktuell beträgt der Abstand bei einem mehr ausgetragenen Spiel sieben Punkte. In den fünf Partien nach der Winterpause sammelten die Schwarz-Weißen nur noch drei Zähler. Diese Ausbeute ärgert auch Trainer Henry Hupe. „Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt. Das wollen wir schleunigst ändern.“ Mit den jüngsten Resultaten war er nicht zufrieden. „Aber die Leistungen waren nicht immer ganz so schlecht. Wenn man auf die Spiele schaut, fehlten oft nur ein paar Prozentpunkte.“

„Noch mal mehr arbeiten“

Beispiel Verden: Beim 0:0 verzeichnete Spelle zwei Aluminiumtreffer und weitere gute Möglichkeiten. In einer erfolgreichen Phase wie vor der Winterpause, falle der Ball vielleicht mal etwas leichter ins Netz, meint der Trainer. „Dann ist es manchmal etwas einfacher. Aber aktuell ist es nicht so. Dann muss man noch mal mehr machen, noch mal mehr Prozentpunkte rausholen und das Spiel wieder auf seine Seite ziehen. Darum geht's für uns, noch mal mehr zu arbeiten, noch einen Schritt mehr zu machen.“ Gegen Verden habe sich der SCSV große Chancen herausgespielt, erklärt Hupe. Er gibt aber auch zu, „dass wir hinten raus leider ein bisschen zu viel zugelassen haben, dem Gegner Kontermöglichkeiten gegeben haben.“

Oswald fällt aus

Dass noch immer einige Spieler nach Verletzungen nicht bei 100 Prozent sind, will Hupe nicht als Ausrede gelten lassen. Mittlerweile sei der Kader fast wieder komplett. „Wir haben eine gute und breit aufgestellte Truppe.“ Wegen einer Bänderverletzung, die er sich Dienstag im Training zugezogen hat, wird Niklas Oswald vorerst ausfallen.

Die Speller wissen aber auch, dass jeder Gegner über Qualität verfügt, auf seine Art und Weise unangenehm ist. Das zeigen überraschende Ergebnisse fast an jedem Wochenende. Zuletzt siegte etwa Schlusslicht Biene beim Spitzenreiter Heeslingen.

Trainerwechsel in der Winterpause

Wetschen hat erst 17 Spiele ausgetragen, weniger als alle anderen Mannschaften. Auffällig ist, dass der Aufsteiger alle drei Siege vor heimischem Publikum gefeiert hat. Vier weitere Punkte sammelte er auswärts. In der Winterpause hat der Nachbar des Liga-Rivalen BSV Rehden den Trainer gewechselt. Aufstiegscoach Artur Zimmermann musste gehen. Dafür kehrte Björn Wnuck an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Er sammelte in bislang drei Partien einen Zähler. Gekommen sind auch drei neue Spieler: Torwart Jascha Tiemann von RW Koblenz, Mittelfeldspieler Nico Marten vom TuS Wagenfeld und der vielseitige Cem Ac vom Brinkumer SV.

„Seit dem Trainerwechsel haben sich gewisse Dinge verändert. Aber wir wissen, was auf uns zukommt“, erklärt Hupe. Dazu gehören die gefährlichsten TSV-Schützen Moritz Raskopp (12 Tore), Lennart Bors (5) und Philipp Kürble (4).

 

Das Foto zeigt Jip Kemna (am Ball) und Tjark Höpfner (l.).

 

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