Speller Frust: Nächste Niederlage gegen einen Gegner aus der Abstiegszone

22.03.2025 | Fussball Allgemein
Speller Frust: Nächste Niederlage gegen einen Gegner aus der Abstiegszone

Die nächste enttäuschende Vorstellung vom SC Spelle-Venhaus. Der ensländische Fußball-Oberligist verliert vor 380 Zuschauern im Getränke Hoffmann Stadion 0:1 (0:1) gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder. Das ist bereits die siebte Heimniederlage. Der SCSV wartet jetzt seit vier Spielen auf einen Sieg.

Speller Frust nach dem Abpfiff. In den fünf Partien im neuen Jahr haben die Schwarz-Weißen nur vier Punkte gesammelt und dabei drei Niederlagen gegen Gegner aus der Abstiegszone kassiert. Der SCSV rutscht auf den vierten Tabellenplatz "Das ist ernüchternd", erklärt Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte. "Da muss die Mannschaft sich schon hinterfragen. Keiner hat Normalform erreicht." Der Gast, der das Heimspiel in der Hinrunde 2:1 gewonnen hat, beendet seine Negativserie von sechs sieglosen Spielen.  

Erste Halbzeit ganz schwach

Der Gastgeber spielte eine enttäuschend schwache erste Halbzeit. Die Mannschaft von Trainer Tobias Harink verzeichnete in den ersten 45 Minuten keinen gefährlichen Abschluss. „Wir gewinnen zu wenige Zweikämpfe“, analysierte Schütte.

Der Gast hat vor der Pause alles im Griff

Der abstiegsgefährdete Gast aus Egestorf-Langreder hatte im zweiten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Boris Besovic alles im Griff. Sein Team unterband viele Aktionen des SCSV im Duell Mann gegen Mann. Und das Team aus Barsinghausen verfügte auch über gute Gelegenheiten.

0:1 in der 39. Minute

Schon nach 25 Minuten verzeichnete Egestorf-Langreder drei gefährliche Abschlüsse. Nach einem Querpass jagte ein Germanen-Spieler das Leder aus nur fünf Metern über das Gehäuse des Speller Tores. Die bis dahin größte Chance. Besser machte es Nick Bode in der 39. Minute. Er schoss den Ball aus zehn Metern ins von Bernd Lichtenstein gehütete SCSV-Tor. Der erste Saison-Treffer des 23-Jährigen und die verdiente Führung für den sehr engagierten Gast.

Nach der Pause „andere Körpersprache“

Nach den Wechsel dann endlich ein anderes Bild im Getränke Hoffmann Stadion: Spelle gewinnt mehr Zweikämpfe. Schütte registrierte bei den Schwarz-Weißen „eine ganz andere Körpersprache“. Aber die gefährlichen Aktionen vor dem Tor von Eric Schröder bleiben aus. Der Gast lässt den Emsländern mehr Ballbesitz, bleibt aber bei Kontern gefährlich.

Nur eine Torchance

Nach einer guten Stunde reagiert Harink mit einem Dreifachwechsel: Christoph Ahrens, Tom Winnemöller und Marvin Kehl kommen für Jan Popov, Elias Strotmann und Luca Tersteeg. Aber der Ausgleich gelingt nicht mehr. Spelle agiert mit langen Bällen, sorgt aber kaum für Torgefahr. Der Gast verteidigt clever. In der Schlussphase hat Ahrens noch die Chance zum 1:1, aber ein Germanen-Spieler klärt auf der Torlinie.

Drei Wechsel in der Startelf

Spelles Trainer Tobias Harink hat die Startformation am Samstag im Vergleich zum vergangenen Spieltag in Vorsfelde auf drei Positionen geändert: Jan-Hubert Elpermann, Christian Düker und Luca Tersteeg liefen gegen Egestorf-Langreder von Anfang an auf. Leon Dosquet und Jost Krone nahmen zunächst auf der Bank Platz. Steffen Schepers fehlte wegen Oberschenkelbeschwerden. Elpermann stand erstmals seit Ende November wieder in der Startformation. Er musste wegen Rückenbeschwerden länger pausieren. In Vorsfelde kam er zu einem Kurzeinsatz.

Nächste Woche in Rehden und in Heeslingen

In der neuen Woche stehen gleich zwei Auswärtsspiele auf dem Speller Plan: Am Mittwoch um 19.30 Uhr muss der SCSV zum Nachholduell beim BSV Rehden antreten, der am Samstag den Tabellenzweiten FSV Schöningen 2:0 geschlagen hat. Am Sonntag um 15 Uhr folgt die Partie beim Heeslinger SC.

 

SC Spelle-Venhaus - 1. FC Germania Egestorf-Langreder 0:1 (0:1)

SC Spelle-Venhaus: Lichtenstein - Elpermann, Düker, Ahillen, Jesgarzewski - Landwehr - Jan Popov (64. Ahrens), Tersteeg (64. Kehl), Stegemann (87. Höpfner), Wranik (78. Oswald) - Strotmann (64. Winnemöller). - Trainer: Tobias Harink.

1. FC Germania Egestorf-Langreder: Schröder - Melenivskyi, Stieler (67. Anger), Homeier (72. Becker), Baumgratz (78. Kamole), Ebeling, Bode, Siegert, Ofori, Denker, Ugoala. - Trainer: Boris Besovic.

Tor: 0:1 Nick Bode (39.).

Zuschauer: 380 im Speller Getränke Hoffmann Stadion

Schiedsrichter: Jost Steenken (Vorwärts Nordhorn/Nordhorn).

 

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