Trainerfrage schnell geklärt: Bei Spelles U23 übernimmt ein Trio
Ein Trio wird die Traineraufgaben bei der U23 des SC Spelle-Venhaus bis zum Saisonende übernehmen: die beiden bisherigen Co-Trainer Michael Stapper und Markus Schulten sowie Marius Kattenbeck aus dem Trainerstab der Oberligamannschaft. Sie sprachen von einer „sehr guten Lösung“ für das Team in der Bezirksliga, das am Sonntag um 15 Uhr beim VfL Emslage in die Rückrunde startet.
Vor gut einer Woche hat sich der SCSV mit sofortiger Wirkung vom bisherigen U23-Coach Bodo Gadomski getrennt. Binnen weniger Tage haben die Schwarz-Weißen eine Lösung gefunden mit Stapper, Schulten und Kattenbeck, die die Situation mit der sportlichen Leitung der ersten und der zweiten Mannschaft besprochen haben. Dass die Aufgaben aufgeteilt werden, kommt der neuen Führungscrew der U23 gelegen. „Das passt in unserer Konstellation am besten“, erklärt Schulten.
Kattenbeck mit Doppel-Aufgabe
Kattenbeck, der seit drei Jahren zum Trainerteam der ersten Mannschaft gehört und schon für die nächste Serie zugesagt hat, erklärte sich aus Verbundenheit zum Verein kurzfristig bereit, mit anzupacken. Er kümmert sich insbesondere um die Trainingsgestaltung, ist bei den Einheiten dienstags und mittwochs dabei. Beim Abschlusstraining und am Spieltag allerdings nicht mehr. Dann kommt Kattenbeck seinen Pflichten bei der ersten Mannschaft nach. Der 32-Jährige freut sich, dass er sich auch bei der U23 einbringen und dort wertvolle Erfahrungen sammeln kann.
Freitags und am Spieltag übernehmen Stapper und Schulten alle Aufgaben beim Bezirksligisten. Sie verfügen bereits über einige Erfahrung. Bei den Spielen ist Schulten der Ansprechpartner an der Seitenlinie sein. Denn Defensivfußballer Stapper wird weiter mit der Mannschaft auflaufen.
Stapper ein SCSV-Eigengewächs
Stapper ist ein echtes SCSV-Eigengewächs. Er begann bei den Minikickern, gehörte nach der Jugend eine Saison zum Kader der ersten Mannschaft, spielte ein paar Monate in der Vierten und läuft schon im 13. Jahr für die U23 auf. Er kennt die Mannschaft also in- und auswendig, war schon spielender Co-Trainer, hat einige Übungen geleitet und plant auch, einen Trainerschein zu erwerben. Ihm ist es wichtig, dass junge Spieler gut integriert werden, das Team weiter zusammenwächst und in der Rückrunde zeigt, was in ihm steckt. Der 33-Jährige ist sicher, dass sich das neue Trainerteam gut ergänzt.
Schulten: Die Mannschaft hat es verdient
Schulten ist seit drei Jahren in Spelle. Vorher spielte er bei Olympia Laxten, SG Freren, SV Wietmarschen, Union Lohne (lange in der Landesliga) und SV Holthausen Biene. Der Torwart kam als spielender Co-Trainer, rückte aber immer mehr in die Aufgabe außerhalb des Spielfeldes. „Die Mannschaft hat eine vernünftige Lösung verdient“, nennt er ein wichtiges Anliegen. Für alles andere sei sie „zu gut, zu ambitioniert, zu ehrgeizig. Die Jungs haben Bock und wollen mitziehen.“
Das Foto zeigt (v.l.): Marius Kattenbeck, Markus Schulten und Michael Stapper.