Spelle bricht den Bann in Rehden: Erster Sieg im neuen Jahr

02.04.2026 | Fussball Allgemein
Spelle bricht den Bann in Rehden: Erster Sieg im neuen Jahr

SC Spelle-Venhaus hat nach sechs sieglosen Spielen in Serie endlich den ersten Dreier im neuen Jahr gefeiert. Am Donnerstagabend setzten sich im Duell der Schwarz-Weißen die ganz in Weiß gekleideten Emsländer 3:1 (1:1) beim BSV Rehden durch. Nach dem Schlusspfiff feierten sie erleichtert und ausgelassen.

Beide Vereine hatten nach zuletzt mäßigen Resultaten auf den Lizenzantrag für die Regionalliga verzichtet. Der Gast beendete seine Serie aufgrund der starken zweiten Halbzeit verdient. Die Rehdener müssen weiter auf den vierten Heimsieg der Saison warten. Der letzte gegen den SCSV gelang vor rund 20 Jahren mit einem knappen 1:0.

BSV-Führung in der zehnten Minute

Die Speller hatten zunächst auf dem tiefen Boden Probleme. Sie verloren viele Zweikämpfe, bauten schon in der eigenen Hälfte zu ungenau auf. Einige Pässe waren schlicht riskant. Der Gastgeber begann druckvoll und attackierte die Emsländer früh. Nicht unverdient ging der BSV in der zehnten Minute in Führung. Dabei profitierte er von einer Speller Nachlässigkeit auf der rechten Seite. Nach einem Ballverlust passten die Rehdener das Leder in die Mitte – Niklas Bär schloss mit dem Führungstreffer ab.

Niemann auf dem Posten

Spelles Torwart Mattis Niemann hatte einige Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Etwa bei den Schüssen von Armagan Beytullah Özer und Elias Beck oder beim Kopfball des torgefährlichsten BSV-Angreifers Noah Wallenßus. Doch dem Gastgeber aus dem Kreis Diepholz gelang in der ersten Halbzeit kein Tor mehr.

Artem Popov gleicht aus

Das schoss der SCSV, der in der 17. Minute bei einem Kopfball von Tom Winnemöller erstmals ein wenig gefährlich vor das Rehdener Gehäuse kam. BSV-Keeper Pascal Wiewrodt spielte das Leder völlig unbedrängt in die Füße von Artem Popov. Der Speller Offensivspieler hatte keine Mühe und bedankte sich mit dem Ausgleich. In der Phase danach wirkte Rehden verunsichert. Doch es blieb beim 1:1 zur Pause.

Winnemöller trifft kurz nach der Pause

Doch nur kurze Zeit nach dem Wiederanpfiff fiel der nächste Treffer - und zwar für die Gäste: Nach einem Doppelpass in den Rehdener Strafraum wurde der Ball in die Mitte gelegt und Tom Winnemöller war wieder einmal zur Stelle. Das 2:1 für den Gast.

Tor nicht anerkannt

Nur zwei Minuten später landete der Ball im Speller Tor. Die Rehdener Fans jubelten ausgiebig. Doch Schiedsrichterin Lara Wolf erkannte den Treffer offenbar wegen eines vorausgegangenen Foulspiels nicht an.

Kehl erhöht auf 3:1

Der SCSV, der nun deutlich energischer in die Zweikämpfe ging und im Aufbau und Umschaltspiel cleverer und effektiver war, legte gleich den nächsten Treffer nach: Nach einem Zuspiel von Tjark Höpfner traf Marvin Kehl. Spelle blieb am Drücker, hatte weitere gute Aktionen. Die beste Chance verpasste Max Meier frei vor dem Torwart. Auf der Gegenseite vergab Beck aus ähnlich guter Position.

Nur ein Wechsel in der Startelf

Spelles Trainer Henry Hupe nahm in der Startelf im Vergleich zum Spiel in Wetschen nur eine Änderung vor. Für den gesperrten Jan Popov war Max Meier von Beginn an dabei. Auf der Bank saßen nur sechs Spieler.

Nächstes Spiel gegen SV Meppen II

Der SCSV bestreitet sein nächstes Spiel am Freitag, 10. April. Dann erwartet er um 19.30 Uhr den SV Meppen II zum Derby im heimischen Getränke Hoffmann Stadion.

 

BSV Rehden - SC Spelle-Venhaus 1:3 (1:1)

BSV Rehden: Wiewrodt - Drath (76. Mazur), Wolff, Monteiro (80. Kummer), Beck, Wallenßus, Anezie, Ndiaye, Bär (62. Takang-Ngufor Anubodem), Temin, Özer.- Trainer: Kristian Arambasic.

SC Spelle-Venhaus: Niemann - Höpfner, Tersteeg, Dosquet, Jesgarzewski, Meier (76. Krone) - Kehl (90.+2 Bußmann), Golkowski - Artem Popov, Lenz (81. Elpermann) - Winnemöller (76. Kemna).- Trainer: Henry Hupe.

Auf der Bank: Möll; Bußmann, Elpermann.

Tore: 1:0 Niklas Bär (9.), 1:1 Artem Popov (28.), 1:2 Tom Winnemöller (47.), 1:3 Marvin Kehle (53.).

Schiedsrichterin: Lara Wolf (SG Sengwarden/Fedderwarden, Wilhelmshaven).

 

Das Foto zeigt  Artem Popov (l.)

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