„Es tut schon weh“: Nils Bußmann wechselt im Sommer von Spelle zum SV Mesum

21.01.2026 | Fussball Allgemein
„Es tut schon weh“: Nils Bußmann wechselt im Sommer von Spelle zum SV Mesum

Nils Bußmann wird den Fußball-Oberligisten SC Spelle-Venhaus im Sommer nach nur einer Saison verlassen. Der vom westfälischen Landesligisten FC Vorwärts Wettringen gekommene Defensivspieler schließt sich dem Westfalenligsten SV Mesum an.

„Ich habe mich mit meiner Entscheidung wirklich schwergetan“, erklärt Nils Bußmann. Doch wegen seiner eher mauen Spielzeit habe er sich doch zu dem Schritt entschlossen. Der 26-jährige Defensivspieler gehörte zwar in 16 Punktspielen zum Kader, aber er wurde nur sechsmal eingewechselt und kam dabei insgesamt nur zu einer knappen Viertelstunde Einsatzzeit.

Oft in der Start-Elf, wenig Einsatzzeiten

Deswegen hat Bußmann das Angebot aus Mesum angenommen. Der Westfalenligist spielt im oberen Tabellendrittel. Bußmann kennt ein paar Spieler. Mit Adrian Knüver hat er beim Nachwuchs von Preußen Münster zusammengespielt.

Abgesehen von den Spielzeiten war es beim SCSV für Bußmann „überragend“, insbesondere wie die Mannschaft ihn aufgenommen habe. „Es tut mir schon weh, zu gehen. Aber am Ende muss man auch ein bisschen an sich selbst denken“, erklärt Bußmann.

„Nils hat sich immer reingehauen“

Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte kann Bußmanns Wunsch nach mehr Spielpraxis gut nachvollziehen. Aber die könne ihm der SCSV auch in der nächsten Saison nicht garantieren. Deswegen sei der Wechsel verständlich. Der Konkurrenzkampf gerade in der Innenverteidigung und auf der Sechser-Position sei sehr groß. Bußmann sei nichts vorzuwerfen. Im Gegenteil. „Nils hat sich auch im Training immer reingehauen. Er ist ein super Typ und in der Mannschaft super angekommen.“ Er habe viel organisiert, weiß Schütte.

 

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