Spelles Trainer Henry Hupe erwartet gegen Bersenbrück Power und Intensität
Im zweiten Teil der englischen Woche steht für den Fußball-Oberligisten SC Spelle-Venhaus die nächste interessante Heim-Partie auf dem Programm: Am Mittwoch kommt der TuS Bersenbrück mit mehreren ehemaligen SCSV-Akteuren ins Getränke Hoffmann Stadion. Anstoß ist um 19.30 Uhr. Die beiden Teams haben sich schon einige packende Duelle geliefert.
Nach dem Duell gegen Vorwärts Nordhorn setzt Spelles Trainer Henry Hupe auf eine wohl dosierte Vorbereitung auf das Duell gegen Bersenbrück und die am Sonntag folgende Begegnung beim Aufsteiger SSV Vorsfelde. Am vergangenen Samstag und Sonntag hatten die Schwarz-Weißen frei. Das Kampfspiel auf tiefem Boden am Freitag hat den Spielern einiges abverlangt. Am Montag und Dienstag stehen Einheiten auf dem Programm. „Wir werden natürlich auf die Belastung achten“, sagt Hupe. Am Donnerstag haben die Spieler frei, am Freitag folgt wieder eine Einheit. Am Sonntag macht sich der schwarz-weiße Tross auf den Weg auf die zweitweiteste Tour (277 Kilometer) in den Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde.
Zweites Spiel der englischen Woche
Doch erst einmal gilt die Konzentration der Partie gegen den TuS Bersenbrück, den Gegner mit der zweitkürzesten räumlichen Distanz aus Speller Sicht. „Ich erwarte, dass die Jungs so antreten wie in den vergangenen Wochen. Da haben wir eine gute Power und hohe Intensität auf den Platz bekommen. Das wird auch Mittwoch erforderlich sein“, erklärt der Coach. Schwankungen wie etwa zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Nordhorn gilt es zu minimieren.
Personell kaum Veränderungen
Die personelle Situation beim SCSV scheint unverändert. Hupe dürfte auf den Kader setzen, der auch gegen Vorwärts Nordhorn zur Verfügung stand. Am Freitag fehlten Steffen Wranik, Tom Winnemöller, Marvin Kehl, Steffen Schepers, Luca Tersteeg, Bernd Lichtenstein und Max Meier.
Trio mit SCSV-Vergangenheit
Hupe erwartet „eine richtig gute Mannschaft“ aus Bersenbrück, die beim Duell in Spelle sicherlich hoch motiviert sein werde. Schließlich haben drei Akteure eine schwarz-weiße Vergangenheit: Trainer Hanjo Vocks war insgesamt sieben Jahre für den SCSV tätig, Patrick Siemer drei und Moritz Waldow zwei. Torgefährlichste Spieler beim TuS sind Markus Lührmann (7) und Michel Eickschläger (5).
TuS mit Formschwankungen
Überraschend verloren die Bersenbrücker am Freitag nach drei Pflichtspielsiegen in Serie ihre Heim-Partie gegen den FC Verden 0:4. „Das war sehr hart, weil es einfach auch nicht das widerspiegelt, was auf dem Platz passiert ist“, erklärte Vocks, der schon einige Schwankungen erlebt hat. Die ersten beiden Spiele gegen Rehden (0:0) und den SV Wilhelmshaven (0:1) seien okay gewesen. Dann folgten zwei schwächere Partien – und Bersenbrück lag mit einem Punkt und einem einzigen geschossenen Tor am Tabellenende. Nach drei Siegen und 10:1 Treffern binnen acht Tagen folgte ein schwacher Auftritt bei der 0:4-Heimniederlage gegen Germania Egestorf-Langreder. Dann ging es weiter mit dem Einzug ins NFV-Pokal-Halbfinale nach Elfmeterschießen in Egestorf, einem 5:0 gegen Vorwärts Nordhorn und einem 3:1 in Vorsfelde. Und zuletzt trotz Überlegenheit in der Anfangsphase das 0:4 gegen Verden. Es war die vierte Partie, in der Bersenbrück vier Gegentore kassiert hat. Doch aufgepasst: In den anderen sieben Punktspielen waren es nur noch drei Gegentore.
Torreiche Vergleiche
Die Statistik der direkten Vergleiche zwischen Spelle und Bersenbrück in den vergangenen zehn Jahren deutet auf eine interessante Partie hin: Nur zwei von 18 Partien endeten nach 90 Minuten torlos. In neun Spielen fielen mindestens vier Treffer.
Das Foto zeigt Jost Krone.