Spelle feiert unter Flutlicht 4:0-Derby-Sieg gegen Biene
Endlich der erste Derby-Sieg für den SC Spelle-Venhaus in dieser Saison. Die Schwarz-Weißen setzten sich am Freitagabend unter Flutlicht vor 446 Zuschauern im heimischen Getränke Hoffmann Stadion 4:0 (0:0) gegen den Nachbarn SV Holthausen Biene durch. Nach der Pause machte der Gastgeber viel Druck und verdiente sich den Erfolg.
Die Partie begann ohne großes Abtasten. Schon nach wenig mehr als 120 Sekunden verfügte der Gast über die erste Möglichkeit: Der ehemalige Speller David Elfert sorgte mit einem Freistoß für Torgefahr. Die Biener, die noch am Mittwoch gegen Hildesheim im Einsatz waren und eine deutlich kürzere Regenerationszeit hatten, hatten offenbar keine schweren Beine. Verzichten mussten sie auch auf den gesperrten Trainer Emiel ten Donkelaar, der nach einer Gelbroten Karte gesperrt war. Für ihn zeichnete Jakob Klaus verantwortlich.
Höpfner verpasst erste Chance
Nur drei Minuten später die erste Gelegenheit für die Schwarz-Weißen: Felix Golkowski eröffnete Tjark Höpfer mit einem Sahne-Pass die freie Bahn zum gegnerischen Tor. Doch Höpfner legte sich den Ball zu weit vor, Felix Ahlers war am Ball und prallte mit dem Speller zusammen. Der Torwart musste behandelt werden, konnte aber weitermachen. Kurz vor der Pause schied dagegen Außenbahnspieler Junior Razack Kone verletzt aus. Für ihn kam Colin Decker.
SCSV trifft Aluminium
Biene mühte sich, profitierte gelegentlich von Speller Nachlässigkeiten im Aufbau. Doch klare Möglichkeiten blieben bis zur Pause Mangelware für den Gast. Die Schwarz-Weißen verfügten über die eine oder andere Chance. Höpfner scheiterte mit einem Flachschuss an Ahlers. Golkowski traf nach einem Eckball in der Nachspielzeit Aluminium. Es blieb beim 0:0.
Entschlossener nach der Pause
Die Gastgeber kamen deutlich früher als die „Blauen“ aus Biene aus der Kabine. Und sie legten entschlossen los, setzten den Gast unter Druck, der überwiegend in der eigenen Hälfte beschäftigt war. Spelle sorgte mehrfach bei Standardsituationen und Distanzschüssen für Gefahr.
Führung durch Lenz
Nach einer knappen Stunde hatten die Speller endlich Grund zum Jubeln. Der Gegner kam per Freistoß vor das SCSV-Gehäuse. Doch die Schwarz-Weißen klärten und konterten mustergültig: Artem Popov ersprintete einen langen Pass, sah den in der Mitte besser postierten Adrian Lenz, der den Ball in die Maschen schob.
Tore schön herausgespielt
Die Führung war genauso schön herausgespielt wie die nächsten Treffer: Tom Winnemöller erhöhte auf 2:0 (66.), nur 180 Sekunden später legte Tjark Höpfer nach. Spelle machte weiter Druck. Der eingewechselte Jip Kemna erhöhte auf 4:0 (89.).
Zwei Wechsel in der Startelf
Spelles Trainer Henry Hupe veränderte die Startelf beim Derby im Vergleich zum vorherigen Punktspiel beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder auf zwei Positionen. Jost Krone und Anton Popov liefen von Beginn an auf. Leon Dosquet saß auf der Bank. Jan-Hubert Elpermann fehlte wegen einer Gelbsperre.
Nächstes Spiel in Wilhelmshaven
Drei Oberliga-Spiele stehen in dieser Saison noch auf dem Plan des SCSV. Das nächste findet am Sonntag (3. Mai) um 15 Uhr beim SV Wilhelmshaven statt. Danach folgen die Partien gegen VfV Borussia 06 Hildesheim (Sonntag, 10.5., 15 Uhr, Getränke Hoffmann Stadion) und beim Heeslinger SC (Sonntag, 17.5., 15 Uhr).
SC Spelle-Venhaus – SV Holthausen Biene 4:0 (0:0)
SC Spelle-Venhaus: Lichtenstein – Jesgarzewski, Krone, Meier 82. Dosquet) – Golkowski (84. Bußmann), Anton Popov – Höpfner (75. Gensicke), Jan Popov – Artem Popov (75. Wranik), Winnemöller (75. Kemna), Lenz.- Trainer: Henry Hupe.
Auf der Bank: Moll.
SV Holthausen Biene: Ahlers – Feldhaus, Hillebrand, Schmitz, Ransbury (89. Arfeen) – Lindenschmidt, David Elfert – Hüer (82.Wedekind), Philipp Elfert, Kone (44. Decker) – Wintermann (79. Thelen).-Trainer: Jakob Klaus.
Tore: 1:0 Adrian Lenz (59.), 2:0 Tom Winnemöller (66.), 3:0 Tjark Höpfner (70.), 4:0 Jip Kemna (89.).
Zuschauer: 446 im Getränke Hoffmann Stadion in Spelle.
Schiedsrichter: Fynn Osseforth (SV Wietmarschen).
Das Titel-Foto zeigt Tjark Höpfner (Mitte).