„Wir heulen nicht rum“: Trainer Hupe macht verletzte Speller Spieler nicht zum Thema
„Wir sind glücklich über das Ergebnis und natürlich auch über die aktuelle Situation in der Tabelle“, sagt Henry Hupe nach dem 4:0-Sieg des SC Spelle-Venhaus beim SSV Vorsfelde. „Die Jungs haben es super gemacht“, lobt er sein Team, das wieder auf den Platz an der Sonne zurückgekehrt ist. Dass etliche Spieler aus dem Kader fehlten, will er eigentlich gar nicht thematisieren.
„Wir wollen nicht rumheulen“, erklärt Hupe zum wiederholten Mal. Dass Spieler ausfallen, gehört zum Geschäft, dass so viele nicht dabei sind, würde der 29-Jährige nicht einmal als Ausrede gelten lassen. Spelles Kader sei auch in der Breite gut aufgestellt. „Von daher ist alles gut. Wir haben eine Top-Truppe.“
Neun Kicker fehlten in Vorsfelde
In Vorsfelde musste der Trainer auf neun Spieler verzichten, gegen Bersenbrück waren es nur einige weniger. Der eine oder andere Fußballer saß nur für den Notfall auf der Bank, der zum Glück nicht eintrat. Der SCSV hat beide Partien 4:0 gewonnen und sich nach dem 13. Spieltag an die Tabellenspitze geschoben.
Landwehr Kandidat für den Notfall
Nach dem Schlusspfiff in Vorsfelde saßen noch drei Spieler auf der Speller Bank: Torwart Bernd Lichtenstein, der angeschlagene Mannschaftskapitän Janik Jesgarzewski und Jannik Landwehr. Der 30-Jährige, der 2025 seine aktive Laufbahn beendet hat, war als Athletiktrainer dabei. „Wir haben ihn für den Notfall auf den Spielbericht geschrieben“, erläutert Hupe, der viermal wechselte. Jan-Luca Ahillen und Jan Wulkotte), Matteo Echelmeyer, der zum dritten Einsatz in der Oberliga kam, und Julian Klich aus der U19, der gleich seine Premiere feierte.
„Verdienter Sieg und Luft nach oben“
„Wir hatten eine gute Truppe und eine gute Bank“, erklärt Hupe nach dem Schlusspfiff in Vorsfelde und freut sich über einen verdienten Sieg. Sicher habe es noch Luft nach oben gegeben, aber in Vorsfelde müsse man erstmal 4:0 gewinnen. Für die verletzten Spieler tue es ihm leid, dass sie nicht dabei sein könnten, „aber der Fokus muss sich auf die richten, die auf dem Platz stehen“.
Fokus auf Verden gerichtet
Auch mit der Tabelle will sich Hupe derzeit nicht unnötig beschäftigen und erst recht nicht spekulieren. Entscheidend ist das Ranking erst nach dem letzten Spieltag. „Aktuell ist es da brutal eng“, sagt er. „Wir müssen hart weiterarbeiten“, richtet sich der Fokus ab Montag auf den FC Verden als nächsten Gegner. Der kommt am Sonntag nach zwei Siegen gegen Bersenbrück (4:0) und Egestorf-Langreder (3:0) als Anführer der zweiten Tabellenhälfte Sonntag ins Getränke Hoffmann Stadion (Anstoß: 14 Uhr). Dann ist auch geklärt, ob Spelle wieder über einen etwas größeren Spieltagskader verfügt.